Bitcoin Casinos +++ Up2date oder Ramsch?

Sind Bitcoin Casinos in 2019 noch die Zukunft?

Kryptowährungen – allen voran der Bitcoin – haben 2017 einen Höhenflug erlebt, der viele Analysten zum Staunen gebracht hat. Spätestens mit den ersten Lobeshymnen haben Anleger auf Kryptocoins gesetzt – nur um Ende 2017 unsanft auf den Boden der Tatsache zurückgeholt zu werden. Durch den Hype sind auch Online Casinos auf die Kryptowährungen aufmerksam geworden. Ein Teil der Anbieter hat Bitcoin als Zahlungsmittel in den Kassenbereich aufgenommen.

Haben solche Anbieter inzwischen noch eine Zukunft? Schließlich wurde in den zurückliegenden 18 Monaten immer wieder prophezeit, dass Kryptowährungen das baldige Ende droht. Letzteres dürfte allerdings wieder in weite Ferne gerückt sein. Inzwischen ist wieder ein deutlicher Aufwind bei Bitcoin und Co. zu spüren.

Ein Stapel Bitcoin
Kryptowährung Bitcoin – in der Zukunft Casino-Zahlungsmittel?

Nach dem deutlichen Absturz Ende 2017/Anfang 2018 haben sich die Kurse im Sommer 2019 nicht nur stabilisiert. Mittlerweile konnten Kryptowährungen einen Teil des verlorenen Terrains sogar wiedergutmachen.

Kryptowährungen: Als Zahlungsmittel etabliert

Misstrauen gegenüber Fiatgeld (von Zentralbanken kontrollierte Währungen) hat seine Wurzeln unter anderem in der zentralen Regulierung. Wenige Institutionen überwachen die Währungen – und üben damit Kontrolle aus. Kryptowährungen lösen diesen Zustand weitgehend auf, was deren Akzeptanz erklärt.

Mittlerweile setzen Internetspielbanken auf dieses Zahlungsmittel. Welche Online Casinos dazugehören, kann unter www.bestonlinecasino.com nachgelesen werden. Dezentralität und Anonymität sind zwei der wesentlichen Aspekte, warum Kryptocoins für Zahlungen so interessant sind.

Die klassische Banküberweisung lässt sich verfolgen, Kreditkarten unterliegen einer ähnlichen Kontrolle. Selbst E-Wallets hinterlassen Spuren. Wer Ein- und Auszahlungen in Online Casino nicht an „die große Glocke“ hängen will, wird Kryptowährungen wie Bitcoin schnell interessant finden. Und die Pro-Argumente sind auch bei den Betreibern der Spielbanken angekommen. Zwar gibt es bisher nur sehr wenige reine Krypto-Spielbanken – wie Crypto Wild. Die Zahl der Online Casinos, welche zumindest Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, ist in der Vergangenheit gewachsen.

Entwicklung nicht mehr aufzuhalten

Kryptowährungen haben – in Bezug auf Anonymität und zentrale Kontrolle – Vorteile. Es gibt auch eine andere Seite der Medaille. Der Wert, den die Kryptocoins haben, entsteht durch Vertrauen sowie Angebot und Nachfrage. Es kann sehr schnell nach oben oder unten gehen. Hiobsbotschaften wie Hacks von Kryptobörsen können die Kurse nachhaltig ins Minus drücken.

Erst kürzlich hat die Plattform Binance 7.000 BTC verloren. Mit einem Wert von 40 Millionen US-Dollar ist der Schaden zwar noch überschaubar – in der Vergangenheit erbeuteten Hacker schon deutlich höhere Summen. Einen Hinweis auf Risiken liefern solche Schlagzeilen trotzdem.

Trotz solcher Aspekte wird die Verbreitung der Kryptowährungen – anders als Kritiker immer mutmaßen – nicht mehr aufzuhalten sein. Der Branchedienst coinmarketcap.com verzeichnet aktuell (Juli 2019) schon mehr als 2.300 Kryptowährungen. Anhand solcher Zahlen dürfte auch die iGaming-Branche in Zukunft deutlich offensiver mit dem Thema Kryptowährung als Zahlungsmittel umgehen. Und in den nächsten Jahren wird auch die Zahl jener Spielbanken wachsen, in denen über Bitcoin und Co. Geld ein- oder ausgezahlt werden kann.

Regulierung als Unsicherheitsfaktor

Wie wahrscheinlich ist eine Koexistenz zwischen Fiatgeld und Kryptocoins? Bereits seit Jahren gehen einzelne Regierungen gegen Handelsplätze und die Kryptowährungen vor. In der EU ist derzeit ein noch relativ ungestörtes Nebeneinander möglich. Allerdings weisen die Beschlüsse des G20 Gipfels im japanischen Osaka darauf hin, dass mit einer wesentlich stärkeren Regulierung gerechnet werden muss. Die Teilnehmer des Gipfels einigten sich unter anderem darauf, dass in Zukunft Kryptobörsen FATF-Richtlinien unterworfen werden. Bedeutet im Klartext: Bei Transaktionen müssen Kundeninformationen wie Auftraggeber und Standort gesammelt werden.

Damit verlieren Kryptowährungen einen Teil ihrer Anonymität. Die KYC-Richtlinien (Know Your Customer) werden von Betreibern der Börsen und Anhängern der Kryptowährungen als nachteilig empfunden und kritisiert. Die Befürchtung: Nutzer machen in Zukunft einen Bogen um die Handelsplätze.

Droht damit die Regulierung den Kryptowährungen den Saft abzudrehen? Ganz so dramatisch muss die Entwicklung nicht ausfallen. Es wird sicher Nutzer geben, welche mit der Regulierungsbestrebung nicht einverstanden sind. Und für die Kryptobörsen wird deren Umsetzung teuer. Am Ende können Kryptocoins von einer solchen Entwicklung auch ein Stück weit profitieren. Mehr Kontrolle bedeutet mehr Sicherheit – was wiederum Vertrauen schaffen kann. Damit kann der Markt letztlich für andere Zielgruppen interessant werden, die neues Geld mitbringen.

Kryptowährungen bleiben ein Zahlungsmittel in Online Casinos. Abzuwarten bleibt, welche Auswirkung eine zunehmende Regulierung hat. Hier sieht sich die Szene Herausforderungen gegenüber. Allerdings stehen die Kontrollbestrebungen erst am Anfang, weshalb abzuwarten bleibt, wie die Folgen letztlich aussehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.